und über euren Gräbern – weht der Wind der Zeit…

Alle ihr, die “Gross” euch dünktet einst, nichts blieb zurück

über euren Gräbern weht der Wind, staubbedeckt nun alles

in den Ruinen eurer Bleibe suchen Mäuse Unterschlupf

nachts ein Vogel kreischt auf Raub aus, längst vergessen

eure Namen, ausgelöscht Erinnerung, alles morsch und kahl

Und die feierten in grossen Sälen, laut und überschwänglich

Stille liegt nun über diesem Ort, nackt und einsam anzusehn

abgetreten von der Bühne, ohne Beifall und Beachtung

längst die Zeit vorüber und vorbei!

Kommt ein Wanderer, dort Einöd, wo einst lautes Leben tönte

nun die Ruhe eingekehrt, das Auge sieht den Reigen, endlos

aller derer, die zu Tanz und Spiel sich einst hier trafen

jetzt in tiefer Erde schlafen.

(Altes China, adaptierter Text)

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