Geborgen – Verborgen – Offenbart

In dem sogenannten 4. Lebensabschnitt, technisch auch bezeichnet als: Quartiäre Sozialisation/-Stufe, was ein schrecklicher Begriff !?

Aber es will sagen, was Hermann Hesse schrieb: Mit dem Alter – wird man immer jünger, also die Alters-Weisheit, so ab 70 Jahre ereilt uns, es geht alles etwas langsamer, aber voran – ja, sogar ganz mächtig…, Zeit für gute Gedanken, Reflektion über die Dinge eines langen Lebens und vieler Ereignisse und guter Wendungen!

Letztlich zählt nur eines: das Vertrauen, der Mut und die Zuversicht – hin, auf eine wirkmächtige Kraft über uns – die uns ins Leben rief durch die Geburt, das Gefühl des Miteinander und des Mitwirkens, mit eben dieser Kraft in unserem Alltag – und das Wissen, dass dieses Element uns trägt, wie die Erde unsere Füsse.

Aber unser ganzes Leben ist dort aufgehoben, da wo man diese Kraft verortet, tief in unserem Inneren, still und glänzend, wie ein Diamant, der auch im Dunkel unserer Tage und Nächte leuchtet und uns erhellt. Dieser “Kern” ist völlig unzerstörbar, weder durch physische Gewalt, noch durch psychische Lasten und Bedrohung, es ist unser himmlisches Erbe, ein Material aus der göttlichen Welt, das einst auch die Stadt auf dem Berge – ZION- zieren wird, die Stadttore, die Wege, den Tempel aus Licht.

All dies ist unvergänglich, un-irdisch, nicht mehr dem Wandel von Tag und Nacht, von Rotation und axialen Kräften unterworfen, sondern alles ruhend an SEINEM HERZEN, dem dessen Name ist: EWIG VATER, BRUDER BARMHERZIGKEIT, HIRTE DER HERDE, LICHT DER UNIVERSEN, LEUCHTE AUF DEM PILGERWEG.

Erst dann, und bereits im Leuchten hier – erschliesst sich das Tor, dann ganz geöffnet, im Ein- und Ausgehen einer Wirklichkeit, die grenzenlos sein wird – unseren inneren Augen und Ohren – im Staunen und im Lobpreis – dann endlich, un-endlich…!