Wem das Herz voll ist…

Der Kirchenreformer Martin Luther hat vor fast 500 Jahren erstmalig die lateinische Bibel in das damals umgangssprachliche Deutsch übersetzt, davor wurden Messen nur in lateinischer Sprache gehalten und nur ganz wenige Menschen verstanden das!

Luther war der Meinung, dass das Evangelium und die Texte für jeden verständlich sein sollten, er war Gelehrter und Professor für Dogmatik und kannte sich in den Alten Sprachen aus, wie Latein und Griechisch. Auch achtete er darauf, dass seine Übersetzungen in der “Umgangssprache”, also einfach formuliert sein sollten, damit auch wirklich jeder verstand, was da vor ca. 2000 Jahren in der Bibel aufgeschrieben wurde.

Ein kleines Beispiel seiner Mühen hier als Beispiel: der lateinische Text, ein Sprichwort aus dem Alten Rom, den wir heute noch kennen lautet:

“Aus dem Überfluss des Herzens spricht der Mund”, Exabundantia cordis os loquitor.

Luther meinte, das versteht niemand und übersetzte damals:

“Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über…!” … und das nutzen wir noch heute so…!